Bodenrichtwerte
Analyse des Grundstücksmarkts- und Bodenpreise:
Dieser Artikel beruht auf einer KI-gestützten Datenanalyse des Landesgrundstücksmarktberichts Rheinland-Pfalz (LGMB), veröffentlicht vom Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte für den Bereich des Landes Rheinland-Pfalz am 27. März. 2023. Landesgrundstücksmarktbericht Rheinland-Pfalz (LGMB), veröffentlicht
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Analyse des Grundstücksmarkts und Bodenpreise in Nordrhein-Westfalen
Dieser Artikel beruht auf einer KI-gestützten Datenanalyse des Grundstücksmarktberichtes 2025 Nordrhein-Westfalen, veröffentlicht vom Oberen Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Land Nordrhein-Westfalen am 7. Oktober 2025.
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Nordrhein-Westfalen, mit einer Fläche von 34.112 km² und rund 17,9 Millionen Einwohnern, zeigt im Jahr 2023 eine deutliche Abkühlung des Immobilienmarktes.
Nach Jahren stetiger Preissteigerungen verzeichnet das bevölkerungsreichste Bundesland erstmals seit langem rückläufige Tendenzen bei Transaktionen und Umsätzen. Die zum Stichtag 01.01.2024 ermittelten Bodenrichtwerte spiegeln diese Entwicklung wider, bleiben jedoch auf einem hohen Niveau.
Mittelstädte wie Münster oder Bonn weisen in guten Lagen Werte um 1.190 €/m² bzw. 1.200 €/m² auf. In kleineren Städten wie Herne oder Lünen liegen die Werte deutlich niedriger, mit 360 €/m² bzw. 295 €/m² in guten Lagen.
KI-Analyse: Bodenrichtwerte im Saarland 2026
Die zum Stichtag 01.01.2026 betrachteten Bodenrichtwerte zeigen ein deutliches regionales Preisgefälle innerhalb des Saarlandes. Auf Basis der vorliegenden Durchschnittswerte für Wohn- und Mischbauland liegt der saarlandweite Orientierungswert bei rund 119 €/m².
Das höchste durchschnittliche Preisniveau weist der Regionalverband Saarbrücken mit rund 151 €/m² auf. Damit liegt die Region etwa 27 % über dem Landesdurchschnitt. Es folgen der Saarpfalz-Kreis mit rund 137 €/m² und der Landkreis Saarlouis mit rund 136 €/m². Beide Regionen bewegen sich ebenfalls deutlich oberhalb des saarlandweiten Durchschnitts.
Im Landkreis Merzig-Wadern liegt der durchschnittliche Wert mit rund 97 €/m² bereits spürbar niedriger. Der Landkreis Neunkirchen erreicht rund 89 €/m². Das niedrigste durchschnittliche Preisniveau der betrachteten Regionen weist der Landkreis St. Wendel mit rund 64 €/m² auf. Der Durchschnittswert des Regionalverbands Saarbrücken ist damit mehr als doppelt so hoch wie der des Landkreises St. Wendel.
Aus der KI-gestützten Betrachtung lässt sich somit ein klares Muster erkennen: Die höchsten Bodenwerte konzentrieren sich auf den wirtschaftlich und städtisch geprägten Raum Saarbrücken sowie die angrenzenden beziehungsweise stärker verdichteten Regionen. In ländlich geprägten Gebieten fällt das durchschnittliche Bodenpreisniveau deutlich niedriger aus.
Für Grundstückseigentümer und Kaufinteressenten bieten diese Werte eine erste Orientierung zur regionalen Einordnung. Sie erlauben jedoch keine unmittelbare Aussage über den Wert eines einzelnen Grundstücks. Der konkrete Bodenrichtwert kann innerhalb eines Landkreises oder einer Stadt erheblich variieren und wird insbesondere durch die jeweilige Bodenrichtwertzone, Lage, Art und Maß der baulichen Nutzung, Entwicklungszustand und weitere Grundstücksmerkmale beeinflusst.
Fazit der KI-Analyse: Der saarländische Grundstücksmarkt weist 2026 erhebliche regionale Preisunterschiede auf. Zwischen dem höchsten betrachteten Durchschnittswert von 151 €/m² und dem niedrigsten von 64 €/m² liegt eine Differenz von 87 €/m². Für eine belastbare Bewertung eines konkreten Grundstücks sollte deshalb stets der amtliche Bodenrichtwert der jeweiligen Bodenrichtwertzone herangezogen und um die objektspezifischen Grundstücksmerkmale ergänzt werden.

